Jeder denkt: „Der
Ministrantendienst im Hohen Dom ist was ganz besonders“
Doch stimmt das? Fakt ist, dass im Dom, wie in jeder
Pfarrgemeinde ganz normale Messen gefeiert werden. Dabei
sind die Aufgaben der Ministrantinnen und Ministranten
im Dom und in einer x-beliebigen Gemeinde gleich:
Messbuch holen, Gabenbereitung usw. Auch die Feiertage
wie Weihnachten und Ostern werden auch so gefeiert, wie
in jeder Gemeinde. Also steht auch hier der Dienst am
Altar und an Gott im Zentrum.
Nur das „Feeling“ beim Dienen im Dom
selber ist ein ganz anderes. Alles wirkt und ist erhabener, größer und
prachtvoller als in den meisten anderen Kirchen im Erzbistum Paderborn. Es
sind auch meistens viel mehr Leute in den Gottesdiensten, d.h. man stellt
sich einem größerem Publikum. Außerdem gibt es dann noch die Hochämter mit
den Weihbischöfen und dem Erzbischof.
Hinzu kommt alle Jahre wieder der
inoffizielle Höhepunkt des Kirchenkalenders in Paderborn: LIBORI. Während
der Festwoche zu Ehren des heiligen Liborius strömen weit über eine Million
Gläubige in die Stadt an der Pader. Deswegen finden an diesen Tagen viele
Festgottesdienste statt.
Die Ministranten wohnen zum größten Teil
in Paderborn und Umgebung. Manche kommen auch von weiter weg: aus Bielefeld
oder Willebadessen, aus Nieheim oder Dortmund, u.a..
Sie sind Schüler,
Studenten oder Berufstätig.